Persönliche Benutzung

  • Lesesaal

    Für die Benutzung steht in der Jesuitenstraße ein Lesesaal mit bis zu 15 Arbeitsplätzen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist ratsam, auch weil es vereinzelt zu kurzfristigen Einschränkungen der regulären Öffnungszeiten kommen kann. Für Benutzer mit Gehbehinderung steht der Personenaufzug der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars zur Verfügung. Um Ihnen die Vorbereitung des Archivbesuchs zu erleichtern, beantworten wir gerne Ihre schriftliche Anfrage zur Quellenlage im Hinblick auf Ihre konkrete Fragestellung.

    Um den Schutz der im Lesesaal vorgelegten Archivalien zu gewährleisten und dem einzelnen Archivnutzer ein möglichst ungestörtes und konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen, ist gegenseitige Rücksichtnahme und der vorsichtige Umgang mit dem Archivgut notwendig. Die wichtigisten Verhaltensregeln sind der Lesesaalordnung zusammengefasst.

  • Aushebezeiten: Vorher anfragen + bestellen

    Mit der Einführung von Aushebezeiten Anfang 2015 haben wir auf die Notwendigkeit reagiert, unsere Arbeitsabläufe angesichts komplexer gewordener Aufgaben neu zu strukturieren: Für die Archivalienausgabe wie für die allgemeine Nutzerberatung ist die jeweilige Lesesaal-Aufsicht zuständig. Jede Nutzerin bzw. jeder Nutzer kann bis zu sechs Archivalien bestellen, wobei höchstens drei Archivalien am Arbeitsplatz genutzt werden können. Die bestellten und bereits ausgehobenen Archivalien können jederzeit bei der Lesesaal-Aufsicht getauscht werden, d. h. eine Archivalienausgabe erfolgt auch zwischen den Aushebezeiten.

    Unsere Aushebezeiten sind:
    dienstags bis donnerstags 9:30, 10:30, 12:00, 14:00 und 15:30 Uhr
    freitags 9:30, 10:30 und 12:00 Uhr

    Archivalienbestellung:
    Wer Zeit sparen will, kann auch schon mit der Anmeldung seines Archivbesuchs von zu Hause aus Archivalien per E-Mail bestellen.

  • Ausgelagerte Bestände

    Archivgut, das in der Außenstelle des Archivs aufbewahrt wird, muss rechtzeitig im Voraus bestellt werden, damit es zur Benutzung in den Räumen der Jesuitenstraße bereitgestellt werden kann. Es muss mit einer Wartezeit von bis zu einer Woche gerechnet werden. Zu den ausgelagerten Beständen gehören vor allem solche mit niedriger Nutzungsfrequenz, so insbesondere Pfarrarchive (ausgenommen die Archive der stadttrierischen Pfarreien), Nachlässe und weitere Deposita.

  • Gebühren?

    Wissenschaftliche Forschungen sowie eigene Recherchen zur Orts- und Pfarrgeschichte oder die Nutzung des Bistumsarchivs zu privaten Zwecken, wie beispielsweise zur Erforschung der eigenen Familiengeschichte, sind gebührenfrei. Gebühren werden laut Gebührenordnung für besondere Dienstleistungen fällig, wie z. B. für Recherchen und Auskünfte, die über Angaben zur Quellenlage hinausgehen oder für das Anfertigen von Reproduktionen.

  • Fristen / Schutzfristen

    Gemäß Kirchlicher Archivordnung sind bei der Benutzung von Archivgut Schutzfristen zu beachten. Generell unterliegen Archivalien einer Schutzfrist von 40 Jahren, das heißt, es kann nur solches Archivgut ausgegeben werden, dessen Schlussdatum mindestens 40 Jahre zurückliegt. Daneben gilt für personenbezogenes Schriftgut eine Schutzfrist von 30 Jahren nach dem Tod bzw. 120 Jahren nach Geburt der betroffenen Person, wenn das Todesdatum nicht feststeht.

  • Kopien...

    Aus konservatorischen Gründen fertigen wir grundsätzlich keine Kopien an. Gegen Gebühr können Sie einzelne Reproduktionen bestellen.